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Guten Morgen
Blut ist nicht dicker
als mein Wohlbefinden.
Buongiorno, Deine ciaovita Steffi
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ciaovita Tipp  26. Februar
Du darfst den Kontakt zu Menschen reduzieren, auch wenn ihr blutsverwandt seid.
Heute schenke ich Dir wieder echtes Storytelling.
Lange vor Corona habe ich an einem medizinischen Onlinekongress teilgenommen.
 Eine Ärztin sagte dort in einem Workshop: 84 % aller psychischen Erkrankungen entstehen im Elternhaus – durch psychische, körperliche und emotionale Gewalt.
Nicht nur durch Schläge.
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Auch durch Abwertung.
 Demütigung.
 Kleinmachen.
 Beschämung.
Ich erzähle Dir zwei Beispiele aus meiner Kindheit.
Ich war 17 Jahre alt und hatte mich in einer Privatklinik für meine Ausbildung zur Arzthelferin beworben. Da ich noch nicht volljährig war, musste ein Elternteil unterschreiben.
 Meine Mutter sagte:
 „Ich komme nicht mit. Ich unterschreibe nicht. Du schaffst das sowieso nicht. Das ist mir zu peinlich.“
Wie Du weißt, habe ich dort 5,5 Jahre gearbeitet.
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Ich habe meine Ausbildung im ersten Durchlauf erfolgreich abgeschlossen und später leitend im OP gearbeitet.
Dieses gehässige Kleinmachen durchzog meine ganze Kindheit, bis ich mich davon gelöst habe.
Diese Abwertung – „Du schaffst das nicht“ – hat sich tief eingebrannt.
Zweites Beispiel:
 Ich musste mich als Kind regelmäßig vor meinem Vater entkleiden und bekam Schläge, wenn ich zum Beispiel nicht aufessen wollte.
Viele Jahre bin ich beim Frauenarzt kollabiert. Mein Körper wurde durch die Situation getriggert.
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Erst durch Heilung und sehr einfühlsame Gespräche mit meiner Frauenärztin konnte ich lernen, dass mein Körper heute sicher ist.
Am Tag der Beerdigung meiner Oma sagte mein Vater zu mir:
 „Du hast doch immer gelacht und um mehr gefleht.“
Das war seine Realität.
 Nicht meine.
Nach meinem Burnout war der hauptsächliche Kontakt, den ich hatte, der Kontakt zu meinen Eltern.
 Zehn Jahre lang verschwanden meine Depression, meine Angststörung und meine Sozialphobie nicht.
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Dann war ich sechs Wochen in einer psychosomatischen Reha.
Dort waren meine Symptome plötzlich weg.
Ich half bei der Eröffnung eines Frauenhauses.
 Ich bastelte mit den Bewohnerinnen.
 Ich ging tanzen.
 Ich aß Torte im Café.
 Ich verliebte mich.
 Ich lebte.
Ein normales Leben – innerhalb der „Reha-Käseglocke“.
Mein Vater holte mich ab.
 Ich kehrte zurück in meine Wohnung, in die Nähe meiner Herkunftsfamilie.
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Und die Symptome waren wieder da.
Später zog ich in eine größere Stadt. Schon in der ersten Nacht fühlte ich mich wie im Urlaub.
 Die Symptome blieben – aber etwas in mir war freier.
Dann kam der erste Lockdown.
 Wochenlang kein Kontakt.
Und von heute auf morgen wurde es leichter.
 Der graue Schleier löste sich.
Ich versuchte später noch einmal, Kontakt aufzunehmen.
 Jedes Mal bekam ich vor Treffen Bauchschmerzen, Durchfall, Übelkeit.
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Sagte ich ab – verschwanden die Symptome sofort.
Mein Körper hat klar gesprochen.
Ich habe gelernt:
 Ich darf diese Tür schließen.
Manchmal sehne ich mich nach einer Mutter.
 Nach einem liebevollen Papa.
Aber nicht nach meinen Eltern.
Früher dachte ich oft:
 „Weihnachten war doch schön.“
Wenn ich ehrlich zurückschaue, erinnere ich mich an Angst.
 An schlechte Stimmung.
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An Anspannung.
Heute feiere ich Weihnachten mit Freunden.
 Mit meinem Mann.
 Mit Spaziergängen, guten Gesprächen, einfachen Mahlzeiten.
 Mit meiner Katze Lucy.
 Mit meinen Rauhnächten.
Heute spüre ich LIEBE und Frieden.
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Deine ciaovita Steffi.
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Hallo Leben
Ich bin mutig.
Ich darf Menschen gehen lassen –
auch wenn wir blutsverwandt sind.
La vita è bella,
Deine ciaovita Steffi
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Schau ehrlich auf Deine Herkunftsfamilie.
Steffi und ich sind große Fans von Franco Basaglia und der Reformpsychiatrie in Triest.
Basaglia hat Menschen nicht auf Diagnosen reduziert.
 Er ist mit seinem Team in das Umfeld gegangen.
 Er hat gefragt:
 Was in diesem Leben macht krank?
 Was muss sich verändern, damit Heilung möglich wird?
Symptome verschwinden, wenn das Umfeld sich verändert.
Du kannst nicht dort gesund werden, wo Du psychisch erkrankt bist.
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Und Du darfst Dich heute anders behandeln, als Du früher behandelt wurdest.
Aufgabe für Dich
Mach Dir eine Tasse Tee, setz Dich gemütlich an Deinen Schreibtisch.
Nimm Dir heute 20 Minuten Zeit.
Beantworte für Dich schriftlich drei 
Fragen:
Bei welchen Menschen in meinem Leben fühle ich mich sicher, gesehen und entspannt?
Bei welchen Menschen reagiert mein Körper mit Stress (Bauchschmerzen, Übelkeit, Durchfall)?
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Wenn ich ganz ehrlich bin: Welche Beziehung kostet mich mehr Energie, als sie mir gibt?
Dann formuliere einen kleinen nächsten Schritt.
Vielleicht:
einen Kontakt etwas reduzieren
ein Treffen absagen
ein klares Nein aussprechen
oder innerlich Abstand nehmen
Fühl in Dich hinein: Tut Dir das NEIN gut?
Befreit es Dich von dem grauen Schleier?
Bekommst Du mehr Luft zum Atmen?
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Du musst nichts überstürzen.
 Aber Du darfst beginnen.
Du darfst klare Entscheidungen treffen.
Dein ciaovita Mediterano.
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Gute Nacht
Ich darf mir eine Wahl-Herzfamilie erschaffen,
aus Menschen, die mir guttun.
Buona Notte,
Deine ciaovita Steffi
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mehr ciaovita
Hast Du heute eine klare Entscheidung getroffen?
Hast Du innerlich Menschen losgelassen?
Wie fühlt es sich an?
Aus meiner Erfahrung kann ich Dir sagen, es fühlt sich
nicht nach Verlust an.
Du spürst Befreiung und die Enge in der Brustgegend löst sich auf.
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